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Gefährliche Chemieindustrie

31.03.2025

Die chemische Industrie zählt zu den typischen Hochrisiko-Produktionsbranchen, insbesondere in Bereichen wie der Erdölraffinerie und der Lagerung/dem Transport von Lösungsmitteln, wo die Arbeitsumgebung ständig von brennbaren/explosiven Gasen, Stäuben und korrosiven Substanzen geprägt ist. Traditionelle Materialhandhabung mit manuellen Gabelstaplern oder stationären Förderanlagen steht vor vielfältigen Herausforderungen. Erstens sind die Sicherheitsrisiken erheblich: Statische Elektrizität, Kollisionen oder Bedienungsfehler bei manuellen Prozessen können Verbrennungs-/Explosionsunfälle auslösen und somit ein signifikantes Produktionsrisiko darstellen. Zweitens bestehen weiterhin Effizienzengpässe: Im kontinuierlichen 24/7-Produktionsbetrieb können manuelle Abläufe den hohen logistischen Anforderungen kaum gerecht werden, was die Produktivität stark beeinträchtigt. Hinzu kommen die komplexen Managementherausforderungen: Der Transport gefährlicher Chemikalien erfordert eine lückenlose Rückverfolgbarkeit des gesamten Prozesses, doch papierbasierte Dokumentationssysteme sind fehleranfällig und schwer zu überwachen. Um diese kritischen Probleme zu lösen, hat ein großes petrochemisches Unternehmen aktiv nach innovativen Lösungen gesucht.

Durch die Einführung explosionsgeschützter Hebe-AGVs (fahrerlose Transportsysteme) und explosionsgeschützter Gabelstapler-AGVs aus eigener Fertigung in der Lösungsmittelabfüllanlage hat das Unternehmen ein intelligentes Logistiksystem aufgebaut und damit die chemische Industrie grundlegend verändert. Die Einsatzmöglichkeiten der explosionsgeschützten Hebe-AGVs erstrecken sich über den gesamten Produktionsprozess von der Lösungsmittelabfüllanlage bis hin zu den Fertigproduktlagern und Abfüllanlagen.
Beim Rohstofftransport nehmen fahrerlose Transportsysteme (AGVs) explosionsgeschützte IBC-Container mit benzolbasierten Lösungsmitteln im Entladebereich entgegen. Dank fortschrittlicher autonomer Pfadplanung umfahren sie intelligent Hochtemperatur-Reaktionszonen und transportieren die Materialien sicher und effizient zu Pufferbereichen in der Nähe der Verpackungslinien. Nach der Verpackung übernehmen die AGVs umgehend das Recycling der leeren Container: Sie transportieren diese zu den Lagerzonen, koordinieren sich präzise mit explosionsgeschützten Gabelstapler-AGVs, um die Container in Regalen einzulagern, und aktualisieren gleichzeitig den WMS-Bestand. So wird eine nahtlose Integration von physischer Logistik und Informationsflüssen erreicht. Bei der Distribution der Fertigprodukte transportieren clustergesteuerte AGVs gemeinsam chargenweise etikettierte, verpackte Produkte zu Gefahrstofflagern. Elektronische Zäune gewährleisten die Trennung des Personals während des gesamten Prozesses und somit einen sicheren und effizienten Transport.

Dieser Fall bietet einen gut reproduzierbaren Referenzpfad für die intelligente Transformation in der chemischen Industrie:
1. Szenarioanpassung: Das Unternehmen wählt die AGVs sorgfältig anhand der regionalen Risikostufen mit den entsprechenden Explosionsschutzzertifizierungen (Zone 1/Zone 2) aus, um eine optimale Geräte-Umgebungs-Kompatibilität und grundlegende Produktionssicherheit zu gewährleisten.
2. Hybrid-Stundenplan: Fahrerlose Transportsysteme (AGVs) und explosionsgeschützte Gabelstapler bilden ein effizientes Mensch-Maschine-Kollaborationssystem, das flexibel auf plötzliche Bedarfsspitzen reagiert und die logistischen Notfallreaktionsfähigkeiten deutlich verbessert.
3. Vollständige Kettenverlängerung: Mit Blick auf die Zukunft plant das Unternehmen die Integration fortschrittlicher Ausrüstung wie intelligenter Tanklager und unbemannter Verlader, um ein durchgängiges unbemanntes Logistiknetzwerk aufzubauen und die Branche so weiter in Richtung intelligenter und automatisierter Weiterentwicklung voranzutreiben.
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